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Corporate-Finance-Geschäft: Deutsche Bank vereinbart Zusammenschluss mit Numis

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Die Deutsche Bank hat bekannt gegeben, dass die Deutsche Bank AG eine Einigung über die Bedingungen eines empfohlenen Barangebots für die Übernahme von Numis Coporation erzielt hat. Numis ist ein Corporate Broker und Beratungshaus im Vereinigten Königreich, das 166 Corporate-Broking-Kunden strategisch berät und mit Kapitalmärkten vernetzt.

Die Transaktion biete der Deutschen Bank die Gelegenheit, ihre Strategie als globale Hausbank zu beschleunigen, indem sie ein deutlich intensiveres Engagement im Firmenkundensegment im Vereinigten Königreich ermögliche. Dadurch werde die Deutsche Bank zu einem führenden Anbieter für den umfassenden Finanz- und Beratungsbedarf von mehr als 170 Firmenkunden. Die Vorstände von Deutscher Bank und Numis seien davon überzeugt, dass die Transaktion eine attraktive strategische Möglichkeit darstelle, das bestehende Corporate-Finance-Geschäft der Deutschen Bank im Vereinigten Königreich und Irland mit Numis zu kombinieren, um eine führende britische Investmentbank zu bilden. Diese verbindet eine herausragende Position in den Bereichen Corporate Broking, strategische Beratung (einschließlich M&A sowie Wachstumskapital) und Aktien- und Fremdkapitalmärkte sowie Aktienresearch, Sales und Execution mit dem umfassenden und globalen Produktangebot der Deutschen Bank in der Unternehmensbank und der Internationalen Privatkundenbank.

Gemäß den Bedingungen der Transaktion haben die Aktionäre von Numis das Anrecht auf insgesamt 350 Pence pro Aktie. Das entspricht einem Wert von Numis von etwa 410 Millionen britischen Pfund. Der Vorstand von Numis beabsichtige, den Aktionären von Numis die Transaktion einstimmig zu empfehlen. Die Deutsche Bank hat vom größten Aktionär von Numis eine unwiderrufliche Zusage erhalten, für die Transaktion zu stimmen. Die Transaktion werde voraussichtlich im Laufe des vierten Quartals 2023 abgeschlossen, vorbehaltlich bestimmter Bedingungen, darunter der Zustimmung der Numis-Aktionäre und aufsichtsbehördlicher Genehmigungen. Unter der Annahme, dass die Transaktion im vierten Quartal 2023 vollzogen wird, gehe die Deutsche Bank davon aus, dass die Transaktion sich ab 2024 positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken und eine attraktive Rendite auf das eingesetzte regulatorische Eigenkapital liefern wird. Die Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote zum Zeitpunkt des Vollzugs wird schätzungsweise neun Basispunkte betragen. „Diese Transaktion ist eng mit unserer Strategie als Globale Hausbank verknüpft und hat das Potenzial, sowohl im Numis- als auch im Deutsche-Bank-Geschäft erheblichen Wert zu schaffen. Wir haben geprüft, wie wir das Wachstum unseres Geschäfts im Vereinigten Königreich beschleunigen können. Als einer der führenden Marktteilnehmer in Großbritannien mit einer langen Geschichte erfolgreicher Kundenbetreuung und Wachstums stellt Numis eine überzeugende strategische Ergänzung dar. Der Zusammenschluss ermöglicht es uns, größere Ertragschancen innerhalb unserer gemeinsamen Kundenbasis zu nutzen und unser Engagement bei britischen Unternehmen zu vertiefen. Die Kulturen von Deutscher Bank und Numis passen gut zusammen und ergänzen sich; dies wird dafür sorgen, dass das kombinierte Unternehmen hervorragenden Kundenservice bietet. Wir freuen uns darauf, das Management und die Mitarbeiter von Numis im Deutsche-Bank-Konzern willkommen zu heißen. Fabrizio Campelli, Leiter der Unternehmensbank und der Investmentbank der Deutschen Bank. (DFPA/mb1)

Die Deutsche Bank AG ist eine international tätige Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main.

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